Behandlungsspektrum

Mein therapeutisches Behandlungspektrum

Als kognitive Verhaltenstherapeutin behandle ich grundsätzlich alle psychischen Erkrankungen leitliniengerecht. Im Laufe meiner Berufserfahrung haben sich einige Schwerpunkte in meiner therapeutischen Arbeit herausgebildet:

  • Behandlung von Angststörungen (Soziale Angststörung, Agoraphobie, Panikstörung)
  • AD(H)S bei Erwachsenen
  • Traumafolgestörungen (PTBS und Komplexe-PTBS)
  • Verhaltenssüchte

Zusätzlich biete ich umfassende Therapieansätze für eine Vielzahl weiterer psychischer Erkrankungen an. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Übersicht sowie verständliche Erklärungen zu den psychischen Erkrankungen, die ich in meiner Praxis behandle. 

Falls Sie unsicher sind, ob bei Ihnen eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt, können wir Ihre Fragen und Verdachtsmomente gerne in einer Sprechstunde besprechen. 

Angststörungen

Angststörungen können sich als soziale Ängste, Panikattacken mit Herzrasen oder als Agoraphobie (Angst vor vollen Plätzen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Aufzügen, ...) zeigen. Diese Ängste sind oft übermäßig stark und schränken den Alltag ein. Psychotherapie kann helfen, Ängste zu verstehen und schrittweise zu überwinden, um mehr Lebensqualität zurückzugewinnen. 

Anpassungsstörung

Eine Anpassungsstörung äußert sich oft in Überforderung, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit nach belastenden Lebensveränderungen. In der Therapie lassen sich Strategien entwickeln, um mit belastenden Veränderungen umzugehen und neue Stabilität zu finden.
 

AD(H)S im Erwachsenenalter

Psychotherapie unterstützt dabei, Strukturen zu schaffen, die Konzentration und Alltagsbewältigung erleichtern.

Bei bereits bestehender Vordiagnose bestehet die Möglichkeit der Teilnahme an einer AD(H)S Gruppe, die an einem wissenschaftlich evaluierten Behandlungskonzept ausgerichtet ist.  

Bipolare Störung

Bei einer bipolaren Störung wechseln sich extreme Hochphasen (manische Phasen mit übermäßiger Energie) und Tiefphasen (depressive Phasen mit Antriebslosigkeit) ab. Diese Stimmungsschwankungen sind stärker als normale Launen und erfordern oft eine kombinierte Behandlung aus Medikamenten und Psychotherapie.

Depression
 

Eine Depression ist mehr als Traurigkeit: Sie zeigt sich durch anhaltende Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit, (sozialem) Rückzug und dem Verlust von Freude und Antrieb. Selbst kleine Aufgaben fühlen sich wie große Hürden an. Therapie hat das Ziel Ihre aktuelle Situation zu verbessern und gemeinsam Wege zu finden, um Schritt für Schritt wieder am Leben teilnehmen zu können.

Emotional-instabile 
Persönlichkeitsstörung

Die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (auch Borderline-Störung) zeigt sich durch starke Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten und oft instabile Beziehungen. Betroffene erleben häufige Gefühle von Leere, Angst vor Verlassenwerden und Selbstzweifel. Psychotherapie kann helfen, Emotionen besser zu regulieren, stabilere Beziehungen aufzubauen und ein ausgeglicheneres Selbstbild zu entwickeln.

Suchterkrankungen
 

Sucht zeigt sich durch den zwanghaften Konsum von Substanzen wie Alkohol oder Drogen, der trotz negativer Folgen nicht gestoppt werden kann. Bei schwerwiegenden Fällen ist zunächst eine stationäre Entgiftung sinnvoll, um körperliche Entzugserscheinungen sicher zu überwinden. Im Anschluss unterstütze ich Sie gerne therapeutisch dabei, eine langfristige Abstinenz zu entwickeln und Rückfälle zu vermeiden.

Trauer- und 
Verlustbewältigung

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen kann die Trauer besonders lang und intensiv sein. Betroffene fühlen sich oft wie festgehalten in ihrer Trauer und haben über Monate oder Jahre hinweg starke Gefühle von Sehnsucht, Leere oder Wut. Bei anhaltender Trauer kann eine therapeutische Begleitung sinnvoll sein.

Traumatische Erfahrungen 

Nach traumatischen Erlebnissen können wiederkehrende Erinnerungen, Albträume oder Vermeidungsverhalten auftreten. Betroffene fühlen sich oft überflutet von Gefühlen und versuchen, Auslöser zu meiden. Man spricht dann von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Bei langhaltenden traumatischen Belastungen kann sich eine Komplexe PTBS (K-PTBS) entwickeln. 
 

Schlafstörungen

Schlafstörungen können sich auf verschiedene Weise äußern: Manche haben Probleme, einzuschlafen, andere wachen nachts immer wieder auf oder leiden unter Früherwachen. Die Folgen sind oft Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten am Tag. Stress, Grübeln oder körperliche Beschwerden können die Ursache sein – aber es gibt Möglichkeiten, den Schlaf zu verbessern.

Sexuelle Störungen

Sexuelle Störungen können sich durch Probleme mit Lust, Erregung oder Sex selbst zeigen (z. B. durch Erektionsstörungen, Vaginismus, Dyspareunie). Betroffene leiden oft still vor sich hin, weil ihnen das Thema unangenehm ist. Doch diese Probleme sind häufiger, als man denkt, und können verschiedene Ursachen haben – sowohl körperliche als auch psychische.

Verhaltenssüchte

Verhaltenssüchte zeigen sich darin, dass man bestimmte Dinge immer wieder tut, obwohl sie schaden – wie exzessives Kaufen, stundenlanges Schauen von Pornos oder übermäßiger Medienkonsum. Häufig verbunden mit dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren und Schuld- oder Schamgefühlen. Ich begleite Sie im Rahmen der Therapie dabei diese Muster zu durchbrechen und wieder ein ausgeglichenes Leben zu führen.
 

Wie funktioniert Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Behandlung von psychischen Beschwerden, die das Erleben, Verhalten und Wohlbefinden beeinträchtigen können. Sie kann hilfreich sein, wenn Belastungen, Ängste oder andere Symptome so stark werden, dass der Alltag nur noch schwer zu bewältigen ist.

Im Mittelpunkt steht das persönliche Gespräch, ergänzt durch bewährte thera-peutische Methoden und Techniken. Eine Einzelsitzung dauert in der Regel 50 Min-uten, eine Gruppensitzung 100 Minuten.

Auf der Grundlage einer vertrauensvollen Zusammenarbeit bietet Therapie einen geschützten Raum, um das eigene Erleben und Verhalten besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und Veränderungen aktiv zu gestalten.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, welches davon ausgeht, dass psychische Beschwerden im Laufe des Lebens erlernt werden und sich durch aktuelle Erfahrungen weiter verfestigen können. Zu Beginn der Therapie betrachten wir gemeinsam, welche biografischen und gegenwärtigen Faktoren zu Ihren Beschwerden beitragen. Auf dieser Grundlage werden individuelle Ziele sowie ein passender Behandlungs-plan entwickelt.

Die Verhaltenstherapie ist aktiv und praxisnah ausgerichtet: Sie unterstützt Sie dabei, hilfreiche Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln zu entwickeln und im Alltag umzusetzen. Dabei werden vorhandene Ressourcen gezielt einbezogen und gestärkt. Viele Menschen schätzen die klare Struktur, die Transparenz und die konkrete Unterstützung bei der Selbsthilfe.

Weitere anerkannte Verfahren sind:

  • Tiefenpsychologisch fundierte 
  • Psychotherapie
  • Psychoanalyse
  • Systemische Therapie
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